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Montag, den 19. Juli 2010 um 07:30 Uhr

PVO - Verein für Umweltschutz durch Photovoltaik Osnabrück e.V.

der PVO ist ein Zusammenschluss von Institutionen und Firmen, der die Aufgabe hat, in der Region Osnabrück Photovoltaik- und andere Erneuerbare Energien-Anlagen zu bauen, zu betreiben und zu erforschen. Dabei konzentriert er sich besonders auf solche Anlagen, die ohne Hilfe dieses Vereins nicht wirtschaftlich wären. Ein wichtiges Ziel des PVO ist es laut Satzung, "durch diese besonders schonende Art der Energiegewinnung die durch den Energieverbrauch verursachten Schadstoffemissionen - insbesondere CO2 - zu vermindern."
Gegründet 1997, hat der Verein vor und nach Inkrafttreten des EEG (2000) besonders auf vielen Osnabrücker Schulen, auch auf Firmendächern usw. PV-Anlagen errichtet oder gefördert. Betreiber der Anlagen sind meistens die Schulen, Firmen und Einrichtungen; die Einspeisevergütung wird i.d.R. geteilt.  PVO-Anlagen gibt es u.a. auch auf der Lagerhalle, dem Nettebad, der Fachhochschule und der Universität Osnabrück.
Mitglieder des PVO sind die Stadt Osnabrück, die Handwerkskammer, die Fachhochschule und der Solarenergieverein. Weil der Verein ständig investiert und auch Geld verdient, kann er, trotz seiner am Gemeinwohl orientierten Ziele, steuerlich nicht gemeinnützig sein.
Die jüngsten Projekte des PVO sind die Forschungsanlage auf dem Stadthaus 1 (Projekt FLINS - Fotovoltaik-Leistungsvergleich im norddeutschen Strahlungsklima, gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt) und die "Solarblume", eine nachgeführte Photovoltaik-Skulptur, vorgesehen zur Aufstellung in einem neu zu bauenden Osnabrücker Kreisverkehr.